Meine Reise nach Frankreich

Kurze Zusammenfassung

In den Sommerferien war ich für anderthalb Wochen in Frankreich Normandie/Bretagne. Wir starteten in Paris/Versailles, fuhren weiter in die Normandie und endeten schließlich in der Bretagne. Highlights waren unter anderem Paris, Versailles, Claude Monet, die Kreidefelsen von Etretat und natürlich die Le Mont Saint Michel. In diesem Blogeintrag erzähle ich von spannenden Sachen, die ihr nirgendwo finden werdet. Wie wurde die Mona Lisa 1911 weltberühmt? Was hat es mit dem D-Day Strand auf sich? Ja, ich weiß, jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich, das kann ich doch alles in Wikipedia nachschlagen. Ist es nicht spannender eine reale Erzählung statt nur die langweiligen Fakten von Wikipedia zu lesen? Ich glaube dieser Frage könnt ihr selbst antworten ;). Los geht’s!

Tag 1 Ankommen in Frankreich

Nach einer langen Fahrt kamen wir endlich im Hotel Ibis Styles in Saint-Cyr-l’École das ist in der Nähe von Versailles an. Ich persönlich finde das Hotel gut. Es ist ausgestattet mit Klimaanlage, Frühstücksbuffet und meiner Meinung nach das beste Hotel in dem wir in Frankreich waren. Na ja, ich bin auch nur ein Kind und keine Hotelberatung, deswegen schreibe ich nicht so lange darüber. Nachdem wir eincheckten und in unserem Zimmer waren, was wirklich schön aussah, wurde es Zeit fürs Abendessen. Der nette Mann an der Rezeption empfahl uns das Restaurant Au Pavillon gegenüber. Wir machten uns auf dem Weg und kamen nach ca. 3min schon an. Leider öffnete das Restaurant erst um 19:00 Uhr und wir waren zu früh dran, aber das machte nichts. Wir spazierten zur Bushaltestelle Les deux Ponts (was die zwei Brücken heißen.), mit der wir am nächsten Tag in Schloss Versailles fahren würden. Schließlich wurde es 19:00 Uhr und wir kehrten zurück zum Au Pavillon. Nachdem ich eintrat, verschlug es mir die Sprache. Es war unglaublich schön. In der Mitte stand ein künstlicher Kirschblütenbaum. Da wir zuerst die einzigen Gäste waren, suchte ich mir natürlich den Platz unter dem Baum aus. Die Kellnerin sprach überraschenderweise ziemlich gut Englisch (was in Frankreich unüblich ist!) und später fanden wir heraus, dass sie sogar Deutsch lernte! Ich wählte ein ziemlich kulinarisches Gericht aus. Erstmal, die Lasagne schmeckte fantastisch. Ich probierte einen Burger mit Müsli im Brot was sehr einzigartig schmeckte und sogar Schnecken, die ich eigentlich nie probiert hätte! Als Nachtisch ließ ich mir etwas Ähnliches wie Creme brulee über die Zunge zergehen. Danach gingen wir wieder ins Hotel und ich fiel müde ins Bett und freute mich auf morgen. Fotos findet ihr in der Fotagalerie ganz unten.

Tag 2 Versailles

Schon früh am Morgen machten wir und auf dem Weg zur Bushaltestelle. Die Überfahrt, die ca. 30 min dauerte, verlief problemlos. Ich erfuhr von meinen Eltern, dass in Versailles Marie Antoinette und Ludwig XVI gewohnt hatten.  Als wir ankamen bot mir ein fantastisches Bild. Diese Schlossanlage war riesig! Ich konnte es kaum erwarten. Unsere Schlosstour begann erst am Nachmittag, deswegen hatten wir genug Zeit das ganze Gelände zu erkunden. Es gab schöne Brunnen, große Kanäle und einen Wald mit Musikboxen aus denen klassische Musik ertönte. Als Nächstes mieteten wir ein Fahrrad und ein Tandemfahrrad und fuhren damit durch die Gegend. Das ist mein Secret Tipp: Mietet euch ein Fahrrad für eine Stunde, damit könnt ihr die Gegend viel besser sehen. Der Preis ist nicht zu teuer. Es gibt zwar auch solche kleine Karts, aber erstens sind die überteuert und zweitens kann man damit nicht in den Wald und muss auf den Straßen bleiben. Außerdem tut Sport ja auch gut. Ich kann euch sagen, wenn man auf dem Tandemfahrrad hinten sitzt, ist es richtig entspannt. Du darfst bloß nicht den vorne mit den Pedalen stoppen, sonst muss du dich nicht mal am Lenker festhalten und kannst die Aussicht genießen. Nachdem wir die Fahrräder abgeben mussten, wurde es Zeit fürs Mittagessen. Überall gibt es kleine Cafes und Imbisse, setzt euch einfach mal hin und entspannt euch. Danach besichtigten wir viele kleine Pavillons, die teilweise richtig schön und sogar eine Kunstgalerie enthielten(die allerdings ziemlich langweilig war). Ein paar weitere Brunnen waren auch noch teil der Tour und schon wurde es Zeit für das Schloss. Das war atemberaubend wunderschön. Leider war es sehr voll(Tickets am besten davor buchen), trotzdem war es ein Besuch wert. Vor allem die schönen Gemächern mit Malereien und die Verzierung der Zimmern stach sofort ins Auge. Nicht zu vergessen der berühmte Spiegelsaal von Ludwig XVI, der nur in Gold und Silber schimmerte. Schließlich machten wir uns auf dem Heimweg, legten einen Zwischenstopp bei Burger King ein und kamen müde im Hotel an. Mein Schluss-Tipp: Aus eigener Erfahrung weiß ich das es sehr anstrengend sein kann, so viel zu laufen. Also bitte überschätzt euch nicht und plant genug Pausen ein!